Getting Ready – Warum es eure Hochzeitsreportage komplett macht
Drei Engel für Charlie - Getting Ready mit den besten Freundinnen
📸 Brauchen wir ein Getting Ready Shooting?
Die kurze Antwort?
Ihr braucht es nicht. Aber ihr werdet es lieben.
Viele Paare (vor allem die Männer - sorry Jungs) fragen mich vorab:
„Lohnt sich das Getting Ready wirklich?“
„Ist das nicht nur Deko-Fotografie?“
„Reicht es nicht, wenn du zur Trauung kommst?“
Lasst uns mal drüber reden.
✨ Was ist ein Getting Ready überhaupt?
Das Getting Ready beschreibt die Stunden vor der Trauung –
wenn Haare gestylt werden, das Kleid angezogen wird, die Manschettenknöpfe geschlossen werden. Es übersetzt sich nicht in “das Anziehen”
Es sind die ruhigen Minuten.
Das Lachen mit den Trauzeugen.
Die Umarmung mit Mama.
Und genau hier entstehen oft die ehrlichsten Bilder des Tages.
💛 Emotionen, die später fehlen würden
Vor der Trauung passiert etwas Magisches:
Vorfreude
Aufregung
Intimität
Nähe
Nach der Hochzeit sagen viele Paare zu mir:
„Gut, dass wir das gemacht haben – diese Momente hätten wir sonst nie gesehen.“
Gerade der Bräutigam sieht oft zum ersten Mal,
wie emotional es im Zimmer der Braut war –
und umgekehrt.
Emotionale Momente - Braut mit der Trauzeugin
📖 Es macht eure Reportage vollständig
Hochzeitsfotografie lebt von einer Geschichte.
Wenn ich erst zur Trauung komme, beginnt eure Geschichte mitten im Buch.
Mit Getting Ready beginnt sie am Anfang.
Der Tag bekommt einen Spannungsbogen:
Ruhe
Aufregung
Begegnung
Emotion
Feier
Ohne Getting Ready fehlt der erste Akt.
🌿 Perfekt für Detailaufnahmen
Kleid, Ringe, Papeterie, Schmuck –
all diese Dinge werden mit so viel Liebe ausgesucht.
Während des Tages bleibt kaum Zeit für ruhige Detailbilder.
Beim Getting Ready hingegen entstehen diese Aufnahmen ganz entspannt und stilvoll.
Getting Ready mit dem Bräutigam - die Ruhe vor dem Sturm geniessen
🧘♀️ Ein weiterer Vorteil: Ihr gewöhnt euch an die Kamera
Ganz ehrlich:
Die meisten Menschen stehen nicht jeden Tag vor einer Kamera.
Das Getting Ready ist wie ein sanfter Einstieg.
Nach 20–30 Minuten merkt ihr die Kamera kaum noch.
Das macht die Trauung und die Paarfotos später viel entspannter.
⏳ Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Ideal sind:
60–90 Minuten bei der Braut
30–60 Minuten beim Bräutigam
Wichtig ist:
Genug Tageslicht.
Ein aufgeräumtes Zimmer.
Ruhe statt Hektik. Nehmt es nicht als Fototermin war.
Getting Ready - Mama hilft in jeder Situation.
❓ Wann kann man darauf verzichten?
Es gibt Situationen, in denen es nicht sinnvoll ist:
Wenn die Vorbereitung extrem stressig ist
Wenn das Styling sehr spät fertig wird
Wenn euer Budget sehr knapp kalkuliert ist
Aber selbst dann empfehle ich oft zumindest 30 Minuten vor der Trauung einzuplanen.
❤️ Mein persönlicher Blick nach vielen Hochzeiten
Nach so vielen Hochzeiten kann ich sagen:
Die emotionalsten Bilder entstehen oft nicht bei der Trauung.
Sondern in den leisen Momenten davor.
Die Umarmung mit dem Papa.
Die Träne im Spiegel.
Das Zittern der Hände beim Anziehen des Jackets.
Diese Momente kann man nicht nachstellen.
📌 Fazit: Lohnt sich ein Getting Ready Shooting?
Wenn ihr eure Hochzeit nicht nur dokumentieren, sondern als Geschichte erzählen wollt –
dann ist das Getting Ready ein wertvoller Teil davon.
Es bringt:
✔ Mehr Emotion
✔ Mehr Tiefe
✔ Mehr Natürlichkeit
✔ Eine vollständige Reportage
Und vielleicht sind es genau diese Bilder,
die ihr euch in 20 Jahren als erstes anschaut.